Über Ostern 2017 war ich zum ersten Mal so richtig in Amsterdam. Mittlerweile haben wir schon November, aber irgendwie bin ich bisher nicht dazu gekommen, diesen Blogartikel zu schreiben. Vielleicht lag es auch daran, dass mir erst gestern ein passender Titel eingefallen ist. Bei Amsterdam denkt man ja eigentlich an die klassischen Grachten. Die habe ich natürlich auch gesehen, als ich da war, ich habe sie aber nicht fotografiert, da ich mich fotografisch ja mehr für die moderne Architektur interessiere. Und davon gibt es in Amsterdam überraschend viel….

Nachdem ich gegen Mittag in meiner wunderschönen AirB&B-Wohnung in dem ebenso schönen Stadtteil De Pijp angekommen war, habe ich mich zunächst auf den Weg in die Innenstadt und Richtung Hauptbahnhof gemacht. Amsterdam hat ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz mit einer Metro, Straßenbahnen und Bussen und so war ich schnell da und konnte auf dem Weg dorthin schon ein wenig in die Stadt eintauchen. Ich bin dann aber schon einige Haltestellen vor dem Zentralbahnhof ausgestiegen, da ich mir auf dem Weg noch ein paar Gebäude anschauen wollte, wie die unten zu sehende Öffentliche Bibliothek.

Dann bin ich weiter zum Bahnhof gegangen und habe an der Rückseite dieses Bild aufgenommen:

Hinter dem Zentralbahnhof fließt der Nordseekanal, der die Nordsee mit dem Ijsselmeer verbindet, und mit Hilfe von verschiedenen Fähren, die ständig fahren, kommt man schnell auf die andere Seite. Und dort wollte ich hin, denn dort befindet sich das überaus faszinierende und aus jeder Perspektive anders aussehende Eye Film Museum. Gebaut wurde es von einem österreichischem Architekturbüro, den Delugan Meissl Associated Architects. Dieses Bild habe ich von der Fähre aufgenommen:

Beim Museum angekommen, habe ich es umrundet und von verschiedenen Seiten aus Bilder gemacht. Es sieht wirklich aus jeder Richtung vollkommen anders aus.

Das nächste Bild ist allerdings erst am nächsten Morgen entstanden. Ich hatte am ersten Tag zwar auch schon Bilder gemacht, aber da war das Licht zum Teil etwas grell und mir waren zu viele Leute unterwegs (und ich hatte das Stativ und die Filter nicht dabei), so dass ich mit entschied, am nächsten Morgen vor dem Ansturm noch mal hinzugehen.

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Und wie ich finde, hat sich der zweite Anlauf wirklich gelohnt. Ich bin dann wieder über den Kanal übergesetzt und habe mich in östlicher Richtung am Ufer entlang bewegt.

Dann habe ich eine kleine Pause gemacht und mich etwas gestärkt. Im Ausland gibt es Ketten, die ich in Deutschland schmerzlich vermisse, wie z.B. Shake Shack oder eben Le Pain Quotidien. Letzteres gibt es in Amsterdam und so habe ich dort den überwiegenden Teil meiner Pausen verbracht :-).

Danach bin ich nach Amsterdam Zuid gefahren, einem Stadtteil, der überwiegend aus modernen Gebäuden besteht:

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Dann ging es mit der Bahn noch eine Haltestelle weiter zum sogenannten ING House. Entworfen von den Amsterdamer Architekten Meyer und Van Schooten hat das Gebäude den Spitznamen “Schuh”. Ich denke, es wird deutlich, warum….

Monolith, ING house, architektur, amsterdam

Danach war ich mit meiner Ausbeute erst mal zufrieden und bin zurück das Viertel meiner AirB&B-Wohnung gefahren und habe sehr lecker im Sir Hummus gegessen.

Am nächsten Tag hatte ich zunächst etwas Pech mit dem Wetter und es hat ziemlich gegossen. Als es dann aufklarte, war ich noch etwas am Ufer des Kanals nordwestlich vom Bahnhof unterwegs. Auch dort gab es sehr interessante Architektur:

Gestärkt habe ich mich dann in den Foodhallen, einem Street Food Markt , der wirklich eine große Auswahl bietet. Schade, dass es sowas in Hamburg (überdacht) nicht gibt…

Fotografisch passierte dann nichts Wesentliches mehr und dann ging es auch schon wieder zurück in die Heimat….